
Tiere
Im Wasser, auf dem Land oder in der Luft
– die Artenvielfalt im Tierreich ist unzählbar. Millionen von verschiedenen Tieren bevölkern unsere Erde. Viele davon sind vom Aussterben bedroht, insbesondere durch den Menschen verursacht. Denn wo der natürliche Lebensraum, das Fell oder die Stoßzähne der Tiere zu Geld gemacht werden können, dort wird der Mensch zum größten Feind der Tiere. So machen es sich immer mehr Menschen zur Aufgabe, die Tiere zu schützen und ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Ein wichtiger Aspekt des Tierschutzes ist es, die Menschen auf die Missstände aufmerksam zu machen. Denn den meisten Menschen ist es nicht bewusst, welcher Leidensweg die Tiere hinter sich haben, bis sie in Form von billigstem Fleisch auf dem Teller gelandet sind.
© JWP.Peters / pixelio.de
Immer mehr Tiere und Tierarten sind abhängig von der Gunst des Menschen. Sie sind uns aber nicht nur nützlich, sie begleiten uns auch in unserem Leben. Gerade Hunde und Katzen sind beliebte und weit verbreitete Haustiere, gehören oftmals mit zur Familie. Hunde wurden bereits vor vielen Jahrhunderten domestiziert und sind wohl die ersten Tiere, die der Mensch sich zu Nutzen gemacht hat. Heute sind wir Menschen das Rudel dieser Tiere, und wir haben die Macht über sie. Wir können bestimmen, ob sie ein gutes Leben haben oder ob wir es ihnen zu Hölle machen. Dabei machen wir uns eine Eigenschaft zu Nutze, die gerade bei Hunden besonders ausgeprägt ist: bindungslose Liebe. Was auch immer wir unserem Hund antun, er wird immer wieder zu uns zurück kehren, denn wir sind sein Rudel. So ist auch gerade dieses Haustier ein Beispiel dafür, wie Menschen ihre Tiere ausnutzen. Als Kindersatz, als Spielzeug, als Statussymbol, manchmal sogar als Waffe. Dies hat Verhaltungsstörungen beim Tier zur Folge, deren Auswirkungen sich auf die ganze Gattung negativ niederschlagen.
Viele Menschen, gerade wenn sie in der Großstadt wohnen, haben keinen Bezug mehr zu den Tieren. Sie sehen sie allenfalls im Fernsehen, oder vielleicht auch mal im Zoo. Sie haben auch keine Kenntnisse über die Verhaltensweisen der Tiere, und haben auch kein Bewusstsein dafür entwickelt, dass Tiere geschützt werden müssen. Gerade Kinder, die in der Stadt aufwachsen und mit dem Umgang mit Tieren nicht vertraut sind, haben auch im späteren Leben Angst vor allem was Fell hat. So stehen die Zoos zwar in der Kritik, ihre Tiere nicht immer artgerecht zu halten / halten zu können, doch sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Aufklärung. Sie zeigen auf, dass es viel Arten von Tieren gibt, und dass deren Arterhaltung wichtig ist. Es ist erwiesen, dass Kinder, die auf dem Land aufwachsen, ein völlig anderes Verhältnis zu Tieren haben. Phobien kennen sie meist nicht, und umso mehr sich Kinder in der Natur bewegen und in Kontakt mit Tieren kommen, desto größer ist auch später das Bewusstsein, dass Tiere zum Leben und zum Lebenskreislauf dazugehören. Dass Kühe nicht lila sind, sondern dass sie zweimal täglich gemolken werden müssen, damit es ihnen nicht schlecht geht. Dass Fleisch nicht einfach nur billig sein muss, sondern dass dessen Produktion ein langwieriger Prozess ist, soll es eine gewisse Qualität aufweisen. Dass Tiere Begleiter sind, und nicht Gefangene in der Wohnung / im Käfig sein sollten.
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