Tiere bei der Arbeit

Zahlreiche Tiere unterstützen „ihren“ Menschen bei der Arbeit. Das wohl bekannteste Beispiel sind die Spürhunde der Polizei. Hunde haben ein ausgezeichnetes Riechorgan, und diese Tiere unterstützen die Polizeiarbeit, in mehrfacher Art und Weise. Hunde können darauf trainiert werden, bestimmte Substanzen zu erschnüffeln. Drogen, Leichen oder sogar Geld können sie auf diese Weise auffinden. Primär werden die Spürhunde beim Zoll eingesetzt, um verbotene Substanzen im Gepäck der Reisenden zu finden. Aber auch als Schutz- und Wachhunde werden die Tiere eingesetzt. Die verschiedenen Hunderassen haben eine unterschiedliche Ausprägung, in ihren Fähigkeiten. Die englischen Bluthunde beispielsweise haben eine ausgezeichnete Nase und können die Spur von vermissten Personen über Kilometer hinweg verfolgen, werden hierfür auch oftmals bei der Polizeiarbeit eingesetzt. Doch nicht nur Hunde gehören mit zur Truppe der Ordnungshüter, auch Pferde. Wie bei den Hunden bedarf es auch hier einer langen und kostenaufwändigen Ausbildung, bis die Tiere fit sind für den Polizeieinsatz.

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Eine weitere Möglichkeit, die speziellen Fähigkeiten der Tiere für den Menschen zu nutzen, sind Tiere, die zur Therapie eingesetzt werden. Tiere haben eine besondere Ausstrahlung auf die Menschen – sie sind unschuldig und ehrlich. Die Tiere fordern alle Sinne: man kann sie hören, riechen, und vor allem erfühlen. So kommen sie gerade bei der Behindertenarbeit zum Einsatz, und nicht nur bei Kindern erzielen sie gute Erfolge. Meist kommen Pferde oder Hunde, aber auch Delfine und alle Tiere, die man streicheln kann zum Einsatz. Kinder wie auch Senioren freuen sich, wenn sie auf die Tiere treffen. Denn sie wissen, dass die Zuneigung, die ihnen von den Tieren entgegen gebracht wird, nicht geschwindelt ist. Gerade Hunde werden auch als Begleithunde eingesetzt. Nicht alle Tiere kommen für diese Aufgabe in Frage, nur ruhigere Rassen, die dem Menschen sehr zugetan sind, wie beispielsweise der Golden Retriever. Sie können auf verschiedene Aufgaben hin ausgebildet werden: als Blindenhund, als Begleithund für einen Rollstuhlfahrer. Diese Tiere können sogar darauf ausgebildet werden, dass sie einen epileptischen Anfall seines Besitzers voraussagen, so dass dieser sich darauf vorbereiten / diesem entgegenwirken kann. Diese Tiere begleiten ihre Besitzer nicht nur durch den Alltag, sie sollen diesen auch erleichtern. Hunde sind sehr gelehrige Tiere, die meisten auch mit einer gewissen Intelligenz versehen. Und sie möchten ihrem Menschen gefallen. Diese Kombination macht es möglich, dem Hund so einiges beizubringen.

Es gibt natürlich auch weitere Tiere mit besonderen Fähigkeiten. Einige Pferderassen werden traditionell als Zugpferde eingesetzt, beispielsweise beim Holzfällen. Und gerade in der Landwirtschaft werden die meisten Tiere gehalten, um entweder Nahrungsmittel zu produzieren, oder um zu arbeiten. Dabei sind Tiere durchaus motivierte Arbeiter. Denn die Arbeit stellt für die Tiere eine Aufgabe dar, sie beschäftigt sie, auch intellektuell. So sieht der Hirtenhund das Schafe hüten nicht als Arbeit im negativen Sinne an, sondern als Lebensaufgabe / Berufung. Dies liegt darin begründet, dass die natürlichen Instinkte der Tiere genutzt werden. Insbesondere das besssere Riechvermögen der Tiere – im direkten Vergleich zum Menschen – wird gerne zu Nutze gemacht. So suchen Schweine nach Trüffel, und Ratten lokalisieren Minen.